Wegebau verbessert Anbindung für Großdeuben

Großdeuben/Böhlen. Mit Fertigstellung des Weges 9a ist eine vorbergbauliche Wegebeziehung wiederhergestellt. Am Dienstag, den 13. August 2024, gaben Dietmar Berndt, Bürgermeister der Stadt Böhlen, und Jörg Schöne, Projektmanager der LMBV, den Weg offiziell zur Nutzung frei. Dabei verwies Dietmar Berdt auf die Bedeutung des Weges als Anbindung an die vorhandenen Neue-Harth-Wege und bestätigte die rege Nutzung. Die Bürger von Großdeuben erhalten damit eine bessere Anbindung an das Wegenetz zum Cospudener und Zwenkauer See.

Die Bauarbeiten hatten im November 2023 gebonnen und wurden im Juli 2024 mit der Bauabnahme und der Übergabe des Weges an die Stadt Böhlen und den Sachsenforst  erfolgreich und vorfristig abgeschlossen, wie Jörg Schöne, verantwortlicher Projektmanager der LMBV ergänzte. Der etwa einen Kilometer lange Weg wurde von der LMBV auf eine Breite von 3,50 Metern grundhaft aus- bzw. neu gebaut. Die Herstellung erfolgte mit einer sandgeschlämmten Schotterdecke, weil der Weg nicht nur als Rad- und Gehweg, sondern für den Eigentümer Sachsenforst auch als Wirtschaftsweg genutzt wird.

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Offizieller Banddurchschnitt
v.l.n.r.: Göran Danz, Technischer Leiter der Baufirma Rädlinger, Dietmar Berndt, Bürgermeister der Stadt Böhlen, und Jörg Schöne, Projektmanager der LMBV

Der Weg 9a beginnt an der Feldstraße in der Ortslage Großdeuben und führt in westlicher Richtung zum vorhandenen Neue-Harth-Weg. Die Trassenführung ist das Ergebnis eines Beteiligungsprozesses im Zusammenhang mit der bergbehördlichen Zulassung des Abschlussbetriebsplanes der LMBV für diesen Bereich. Denn es handelt sich um eine vorbergbaulichen Wegebeziehung, die im Rahmen der bergbaulichen Grundsamierungspflicht der LMBV annähernd wiederhergestellt wurde. Finanziert wurde die Maßnahme über den § 2 des Verwaltungsabkommens Braunkohlesanierung und damit zu 75 Prozent aus Bundesmitteln und zu 25 Prozent als Mitteln des Freistaates Sachsen. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 450.000 Euro netto. Auftragnehmer ist die Firma Rädlinger Straßen und Tiefbau GmbH/Niederlassung Markkleeberg. Die örtliche Bauüberwachung und die ökologische Baubegleitung übernahm das Ingenieurbüro K. Langenbach Dresden GmbH in Zusammenarbeit mit der AQUILA Ingenieurgesellschaft mbH, wobei Letztere für die ökologische Baubegleitung verantwortlich zeichnete.

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Fotos: Christian Kortüm

Luftbilder: Christian Horn


Teilfreigabe des Großräschener Sees: Strandnutzung ab 08.08.2024 offiziell möglich geworden

Senftenberg/Großräschen. Ab dem 8. August 2024 kann man am Großräschener Stadtstrand ganz offiziell in die kühlen Fluten des Großräschener Sees eintauchen und auf dem Strandsand aus Kiesgruben in Freienhufen und Saalhausen relaxen. An der Allgemeinverfügung und den Sicherheitsprüfungen, die dafür nötig waren, mussten viele Institutionen mitwirken, was leider eine frühere Freigabe nicht zuließ.

Am 07.08.2024 hat das Landratsamt Oberspreewald-Lausitz den Bescheid bzw. die erlösende Nachricht amtlich bekannt gemacht. Die entsprechende Allgemeinverfügung (AV) des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wurde im Amtsblatt Nr. 13/2024 veröffentlicht und ist zudem online einsehbar unter www.osl-online.de/bekanntmachungen.

Grit Klug, Erste Beigeordnete und Dezernentin für Bau, Ordnung und Umwelt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz: „Mit dem heutigen Tag bekommt das Lausitzer Seenland am Stadtstrand von Großräschen eine weitere attraktive Möglichkeit für den Sprung ins kühle Nass. Die Allgemeinverfügung unserer unteren Wasserbehörde steht für sicheres Baden im Strandbereich des Tagebaurestloches. Im gemeinsamen Zusammenwirken mit LMBV, Stadt und LBGR ist diese teilweise Freigabe eine richtungsweisende Entscheidung und ein weiteres positives Zeichen für das Seenland insgesamt.

Gerd Richter, LMBV-Sanierungsbereichsleiter Lausitz ergänzt: „Dies ist eine richtungsweisende Entscheidung des Landkreises OSL, bereits in dieser Phase der Zwischennutzung des Bergbaufolgesees auch das Baden vom Stadtstrand Großräschen im Großräschener See rechtlich verbindlich für 2024 zu ermöglichen. Die LMBV hat ihrerseits im Vorfeld alles unternommen, um die geotechnische Sicherheit und die notwendige Wasserüberdeckung im Betriebsgewässer zu ermöglichen. Dies alles passiert am vormaligen Restloch des Tagebaus Meuro noch unter dem Bergrecht – hier gilt unser besonderer Dank der begleitenden Bergbehörde LBGR in Cottbus, die die jetzigen temporären Lösungen mitträgt.

Es bleibt das Ziel der LMBV, die derzeitigen Zwischennutzungen in 2026 in dauerhaft sichere Nutzungen überführen zu können, wenn auch die bergtechnische Sanierung am und um den benachbarten Sedlitzer See vor dem Abschluss stehen wird. Dann werden auf einem Wasserspiegel-Niveau ausgespiegelt gemeinsam vier Bergbaufolgeseen mit rund 4.000 Hektar für die Einheimischen und Touristen zusammenhängend zur Nutzung bereitgestellt.

Dies wird dann im Strukturwandel ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt des Lausitzer Seenlandes sein und der LMBV und den beteiligten Bergbausanierern zur Ehre gereichen.“

Das Team von den IBA-Terrassen hat die Sperrschilder durch die aktuelle Badeordnung ersetzt und die gelben Bojen verlegt. Die Regeln sollen für Sicherheit, Sauberkeit und gegenseitige Rücksichtnahme am Strand sorgen. Ein QR-Code auf den Schildern leitet die Gäste zur vollständigen Fassung der Badeordnung.

Der Großräschener See ist als Bergbaugewässer gesperrt, deshalb beschränkt sich die Erlaubnis auf den 500 m langen Stadtstrand und den Wasserbereich innerhalb der Bojen. Der Badestrand ist unbewacht, das Baden geschieht auf eigene Gefahr. Bitte achten sie besonders auf ihre Kinder. Aufgrund der kleinen Nutzfläche ist nur das Baden erlaubt. Wassersport wie Kajak oder Paddelboote, Surfen oder Angeln müssen bis zur endgültigen Seefreigabe warten, auf die wir für 2026 hoffen.

Der Strandparkplatz, der Strand, die Müll- und Wertstoffeimer und der Radweg um den See sind bereits fertig. Noch fehlen die Sozialgebäude – das Baden soll trotzdem schon möglich sein. In der „Zwischenzeit“ können die 500 m entfernten Toiletten und Wickelmöglichkeiten am Hafen im Zielhaus genutzt werden.

Bürgermeister Thomas Zenker „Ich freue mich über die Allgemeinverfügung, die den Großräschenern und den Touristen das erste Anbaden ermöglicht. So können wir erste Erfahrungen für die Zukunft sammeln. Die Boote mit Sondernutzungserlaubnis bringen schon seit dem Mai Bewegung auf den See, die eingewiesenen Bootsführer halten sich gut an die Absprachen. Wenn alle Gäste ihren Strandbereich so verlassen, wie sie ihn vorfinden möchten, können wir auf eine gute erste Badesaison hoffen, auch wenn sich diese auf den August und September beschränkt. Die Genehmigung war für alle Beteiligten Neuland, weswegen ich mich trotz der Verzögerungen bei der LMBV, dem Landesbergamt, dem Landkreis OSL und dem Zweckverband LSB herzlich bedanken möchte.“ (UST)

Quellen: Medieninfo der Stadt Großräschen v. 7. August 2024; O-Ton v. LMBV und LK OSL

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Langfristig vorbereiteter Badestrand am Großräschener See, einem LMBV-Bergbaufolgesee | 2023

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Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig bei der LMBV in der Lausitz zu Gast

Senftenberg/Klein Partwitz. Am 23. Juli 2024 war der sächsische Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Martin Dulig, zu einem Informationsbesuch bei der LMBV. Am Sitz des Unternehmens in Senftenberg wurde er vom Sprecher der Geschäftsführung, Bernd Sablotny und Lausitz-Sanierungsbereichsleiter Gerd Richter herzlich zu einem Informationsaustausch empfangen. Der sächsische Wirtschaftsminister wurde von Pressesprecher Jens Jungmann sowie Ralph Weidner und Robert Wand aus dem SMWA fachlich begleitet.

Mit Jeeps wurden im Anschluss verschiedene Baustellen des Bergbausanierers am Ableiter Sedlitz sowie der Brückenfeldkippe sowie dem Sanierungsstützpunkt am Sedlitzer See besichtigt. Ein Schwerpunkt des fachlichen Austausches waren u.a. sogenannte § 4-Vorhaben des Freistaates, für welche die LMBV als Projektträgerin fungiert. Hier trug Dr. Robert Böhnke, § 4-Koordinator der LMBV, fachlich zum Austausch bei. Am Beispiel des Vereinsgeländes des "1. Segelclub Partwitzer See e.V." kam der Minister auch mit dem Vereinsvorsitzenden Jens Schuster im Vereinsgelände an der Hohen Düne 1 ins Gespräch. Die Bürgermeisterin der Anlieger-Gemeinde Elsterheide, Antje Gasterstädt, brachte sich hier ebenfalls mit ihren kommunalen Erfahrungen in den Austausch ein.

Der aus einer Fusion entstandene "1. Segelclub Partwitzer See e.V." kann bereits auf eine 60-jährige Tradition im Segel- und Regattasport zurückblicken. Wegen der der notwendig gewordenen Sanierungsarbeiten am Knappensee war und ist eine Nutzung für den Segelsport an jenem Gewässer langfristig nicht möglich. Aus diesem Grund hatten sich der 1. Segelclub Knappensee e.V. und der Oberlausitzer Segelclub e.V. Neukirch mit dem Sanierungsstart am Knappensee dazu entschieden, einen gemeinsamen neuen Weg zu beschreiten und sich am Partwitzer See neu zu etablieren. Dazu entstanden unter u.a. ein Vereinsgelände mit Bootshaus und eine Steganlage, die im Frühjahr 2024 fertig gestellt worden war.

Minister Dulig bedankte sich bei der LMBV, die er umgangssprachlich als „Schönmacher der Bergbaufolgelandschaften und -seen“ bezeichnete, für den konstruktiven Dialog und die vielfältigen Informationen. Er akzeptierte, dass viel von der Arbeit der LMBV und der beauftragten Sanierungsfirmen nicht immer schon für Jedermann sichtbar seien, aber zum Gelingen der Entwicklung im Revier produktiv beitragen und bekräftigte, sich gemeinsam für die weitere Entwicklung des Umsetzens der Ziele der Bergbausanierung zu verwenden und sich auch künftig mit dem SMWA mit einzubringen. (UST)

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Steganlage des "1. Segelclub Partwitzer See e.V."

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LMBV-Ersatzneubau des Durchlasses D‑603 zwischen den Restlöchern 76 und 78 ist fertiggestellt

Eröffnung des dafür gesperrten Radweges zw. Lauchhammer und Tröbitz wg. Deckschicht-Mangel temporär abgesagt

Senftenberg/Lauchhammer. Ein Teilabschnitt des Radwegs zwischen Lauchhammer und Tröbitz ist seit März 2023 gesperrt. Der Radweg ist Bestandteil des Radwanderweges Kohlebahntrasse EE13 des Wegenetzes Elbe-Elster. Er verläuft auf 26,6 km zwischen den Ortsteilen Domsdorf und Grünewalde.

Grund dafür war die i.A. der LMBV durchzuführende Erneuerung des Durchlassbauwerks zwischen den Restlöchern 76 und 78, dem Kleinen Woobergsee und der Grünewalder Linse.

Im Zuge der Realisierung dieses Ersatzneubaus im Rahmen der Bergbausanierung wurde auch der Teilabschnitt des Radweges Domsdorf-Grünewalde, welcher das Baufeld quert und durch die Baumaßnahme in Anspruch genommen wurde, erneuert.

Leider ist die Erneuerung der Asphalttragdeckschicht durch das von der LMBV beauftragte Asphaltunternehmen aus dem Raum Cottbus mangelhaft ausgeführt worden, sodass die Bauabnahme und die Inbetriebnahme des Radweges im Juli 2024 zunächst gescheitert ist. Die Firma wurde daher aufgefordert, die Asphalttragdeckschicht in einen mangelfreien Zustand zu versetzen.

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Kleine Restlochkette Durchlass
Fast fertiggestellter Durchlass zwischen RL 76 und 78 in 2024

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Erfahrungsaustausch mit Wismut-Führungskräften in der Lausitz

Senftenberg. Am 11. Juli 2024 besuchte die Geschäftsführung und ein erweiterter Führungskreis der Wismut GmbH die LMBV in Senftenberg. Die Wismut GmbH führt die Stilllegung, Sanierung und Rekultivierung von Urangewinnungs- und Uranaufbereitungsbetrieben in Sachsen und Thüringen durch. Gesellschafter ist die Bundesrepublik Deutschland, welche durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vertreten wird.
Die Gäste unter Führung des Technischen Geschäftsführers Dr. Michael Paul aus Chemnitz wurden von Bernd Sablotny und Torsten Safarik von Seiten der LMBV-Geschäftsführung herzlich in Senftenberg begrüßt. Nach einem Einführungsvortrag zu den Herausforderungen im Sanierungsbergbau der LMBV informierten sich die Gäste bei einer Befahrung unter Leitung von Prokurist Gerd Richter im Lausitzer Revier.
Dabei wurden aktuelle Sanierungsbaustellen wie der Ableiter aus der Restlochkette, das Verdichten auf der Brückenfeldkippe, das Fluten des Sedlitzer Sees sowie das Rütteldruckverdichten und das Ufergestalten am Restloch Greifenhain vorgestellt. Viele Themen der Braunkohlsanierung sind den Führungskräften des Bergbausanierers von der Wismut GmbH aus der eigenen bergmännischen und nachsorgenden Arbeit geläufig. Auch wenn die Wismut einen anderen Gesellschafter und auch teilweise andere Startbedingungen als die LMBV hatte, war doch der gegenseitige Erfahrungsaustauch zu den anstehenden Herausforderungen sehr nützlich. So standen Fragen der Haldensanierungen, der Wasserbehandlung und das Betreiben von Absetzanlagen im Mittelpunkt.

Info zur Wismut: Seit 1991 werden die vom Uranerzbergbau geschädigten Regionen in Sachsen und Thüringen saniert. Bisher hat das bundeseigene Unternehmen für diese Aufgabe rund 7,2 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt eingesetzt. Die Flächen, welche jahrzehntelang vom Uranerzbergbau beansprucht wurden, sind zum großen Teil wieder nutzbar gemacht. Sie erhöhen nun wieder die Umwelt- und die Lebensqualität der im Umfeld lebenden Menschen. Den betroffenen Kommunen wird durch die enge Zusammenarbeit mit der Wismut eine Grundlage für die Zukunft geschaffen. So ist die Gemeinde Schlema heute wieder ein Kurort und die sanierte Haldenlandschaft seit 2019 Teil des UNESCO Welterbes. Ronneburg begrüßte 2007 zur Bundesgartenschau rund 1,5 Mio. Besucher. Mit rund 800 Beschäftigten ist die Wismut GmbH mit Sitz in Chemnitz nach wie vor ein großer Arbeitgeber in der Region und Auftraggeber für ortsansässige Unternehmen. Der Personalabbau seit 1990 - anfänglich ca. 30.800 Beschäftigte - erfolgte schrittweise und sozialverträglich.


Machbarkeitsstudie “Bootspassage Zwenkauer-Cospudener See”

Zwenkau/Dresden. Staatssekretärin Barbara Meyer hat am 3. Juli 2024 auf Einladung von Ministerpräsident Michael Kretschmer am „Spitzengespräch zur touristischen Nutzung der Bergbaufolgelandschaften im Mitteldeutschen und Lausitzer Revier“ teilgenommen.

Mit im Gepäck in Zwenkau hatte sie einen Fördermittelbescheid für die „Machbarkeitsstudie Bootspassage Zwenkauer-Cospudener See“ in Höhe von 187.500 Euro. Diesen überreichte Sie gemeinsam mit Regina Kraushaar, Präsidentin der Landesdirektion Sachsen, an Bürgermeister Heiko Rosenthal, Sprecher des Grünen Ringes Leipzig.

Seit fast dreißig Jahren engagiert sich dieser interkommunale Zusammenschluss bereits für die Entwicklung rund um die Seen. Von der Machbarkeitsstudie wird erwartet, dass sie Planungs- und Finanzierungsmöglichkeiten aufzeigt und somit den nächsten Schritt für die touristische Verbindung (Bootspassage) zwischen den beiden Seen ermöglicht.

Staatssekretärin Barbara Meyer: „Das große Engagement der Menschen im Leipziger Neuseenland hat eine reizvolle Landschaft geschaffen. Besucher und Gäste aus Leipzig, dem Umland aber auch von weiter kommen immer wieder gern. Das Neuseenland ist heute schon ein Tourismus-Hotspot in Sachsen. Doch da geht noch mehr. Ich freue mich sehr, dass wir die Grundlagen für die weitere Entwicklung fördern können. Das Förderprogramm FR Regio setzt ganz bewusst Anreize für Kommunen, um Kooperationen zu forcieren, damit Herausforderungen gemeinsam gelöst werden können. Gerade für kleinere Kommunen ist es eine Chance, anstehende Aufgaben nicht alleine, sondern gemeinsam zu stemmen.“

Regina Kraushaar, Präsidentin der Landesdirektion Sachsen: „Sachsen ist nicht nur ein Burgen-, Wander- oder Weihnachtsland. Sachsen ist auch ein Seenland: Seit mehr als 10 Jahren sind hier aus Restlöchern, die der Braunkohle-Tagebau hinterlassen hat, weitläufige Seenlandschaften entstanden, die heute großartige Möglichkeiten für einen naturnahen Tourismus bieten – zu Wasser wie zu Land. Die Machbarkeitsstudie für die Bootspassage zwischen Zwenkauer See und Cospudener See gibt einem zentralen Anliegen der Region neuen Schwung. Denn neben den wichtigen Anliegen des Hochwasserschutzes und des Wassermanagements sollen weitere Lösungsansätze für den Wassertourismus zwischen beiden Seen gefunden werden. Ich freue mich, dass die Landesdirektion Sachsen hierfür einen Beitrag leisten kann.“

Hintergrund:

14 Kommunen und 2 Landkreise haben sich bereits 1996 zusammengeschlossen, und die Inwertsetzung der Bergbaufolgelandschaft im Mitteldeutschen Revier und auch dieses Vorhaben initiiert.

Durch das kommunale Engagement der Mitglieder konnten seit Bestehen des Arbeitskreises bereits zahlreiche Maßnahmen in der Landschafts- und Gewässerentwicklung, der touristischen Infrastrukturentwicklung und den Themen Klimawandel, Elektromobilität und Intermodalität vorbereitet und umgesetzt werden.

Die interkommunale Kooperation ermöglicht eine stetige projektbezogene finanzielle Unterstützung von Vorhaben über die Förderrichtlinie Regionalentwicklung (FR-Regio) des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung. (Quelle: PM des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung v. 03.07.24)

Impressionen der Veranstaltung (Fotos: LMBV)


Entwicklungspotenziale des Scheibe-Sees sollen besser genutzt werden

Unterzeichneter LOI - v.l.n.r.: Bürgermeister von Spreetal Marco Beer, Bürgermeister von Hoyerswerda Mirko Pink, Landrat des Landkreises Bautzen Udo Witschas, Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Michael Kretschmer, Bürgermeister von Lohsa Thomas Leberecht, LMBV-Geschäftsführer Bernd Sablotny, LMBV-Geschäftsführer Torsten Safarik, LMBV-Sanierungsbereichsleiter Gerd Richter

Zwenkau/Hoyerswerda. Das touristische Entwicklungspotenzial des Scheibe-Sees auszunutzen und gleichwohl der Sanierungsverpflichtung im ehemaligen Tagebau Scheibe gerecht zu werden - das haben die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) gemeinsam mit den Anrainerkommunen und dem Zweckverband Lausitzer Seenland Sachsen (ZV LSS) mit einer Absichtserklärung festgehalten.

Am 3. Juli 2024 unterzeichneten der Hoyerswerdaer Bürgermeister für kommunale Dienstleistungen Mirko Pink, der Lohsaer Bürgermeister Thomas Leberecht und der Spreetaler Bürgermeister Marco Beer sowie vorab der Geschäftsführer des ZV LSS Daniel Just gemeinsam mit den Geschäftsführern der LMBV Bernd Sablotny und Torsten Safarik einen sogenannten Letter of Intent (LOI), um ihren Kooperationswillen bezüglich der Nutzung der Entwicklungspotenziale des Scheibe Sees deutlich zu machen.

Es ist gemeinsames Ziel, unter Berücksichtigung der bestehenden Rahmenbedingungen die Nutzungsmöglichkeiten des Scheibe-Sees im Interesse der Öffentlichkeit weiter zu entwickeln und zu erweitern. Hierzu können die Kommunen ihre angestrebten Nutzungsarten definieren. Man erhofft sich u.a. Synergien aus der Sanierung des ehemaligen Tagebaus für die Weiterentwicklung zu einem etablierten See.

Die Sanierung des Tagebaufolgesees ist noch nicht vollständig abgeschlossen. So sind beispielsweise noch Sicherungsarbeiten an verschiedenen Uferbereichen erforderlich. Auch ist weiterhin durch die LMBV die Wasserqualität zu sichern. Der insoweit geltende Sanierungsvorrang ist bei der Gestattung der vorzeitigen Nutzung des Scheibe-Sees zu berücksichtigen. Bisher erfolgt eine vorzeitige Folgenutzung einer Teilwasserfläche am Westufer des Sees (Baden, Luftmatratzen, SUP-Boards) auf der Grundlage einer gesonderten vertraglichen Vereinbarung mit der Stadt Hoyerswerda. Die Anrainerkommunen und der ZV LSS streben die Nutzung einer größeren Wasserfläche an.

Der Scheibe-See ist Bestandteil der zwischen dem Freistaat Sachsen und der LMBV abgeschlossenen Rahmenvereinbarung und soll nach Erfüllung aller Voraussetzungen an den Freistaat Sachsen übertragen werden. Die Flächen des zukünftigen Scheibe-Sees der LMBV stehen unter Bergaufsicht.


Torsten Safarik ist neuer Kaufmännischer Geschäftsführer der LMBV

Senftenberg | Leipzig | Sondershausen. Am 1. Juli 2024 hat der vom Gesellschafter neu berufene Kaufmännische Geschäftsführer der LMBV Torsten Safarik in Senftenberg seine Arbeit aufgenommen. Der 58jährige Verwaltungsexperte folgt auf Gunnar John, der Ende April 2024 in den Ruhestand getreten war. Gemeinsam mit dem technischen Geschäftsführer Bernd Sablotny leitet T. Safarik nun den Bergbausanierer LMBV.

1965 in Görlitz geboren, studierte Torsten Safarik bis 1991 Mathematik an der Technischen Universität Dresden. Nach ersten Stationen u.a. in der Regionalentwicklung und im Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen war er von 1999 bis 2006 im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie tätig. Nach verschiedenen Stationen innerhalb der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag wurde T. Safarik 2019 zum Präsidenten im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle berufen und hat dieses Amt bis vor Kurzem ausgefüllt.

Aus meiner beruflichen Vergangenheit kenne ich die LMBV als einen wichtigen Motor der Bergbausanierung und des Strukturwandels im Osten Deutschlands“, so Safarik. „Hier aktiv die kaufmännische Verantwortung u.a. für die sichere Gestaltung von Böschungen und Innenkippen, bei der Flutung und Gütebehandlung als auch beim Verwahren untertägiger Grubenbaue zu übernehmen, ist eine große Herausforderung, der ich mich gern stelle. Dass ich mich nun in diesen Prozess der langfristigen Gestaltung und Wiedernutzbarmachung der Bergbaufolgelandschaften in der Lausitz sowie in Mitteldeutschland bis hin zum Harz einbringen kann, freut mich sehr.“

Foto: LMBV


Sprengverdichtungsarbeiten im Tagebau Seese-Ost beginnen im Juli 2024

Senftenberg/Groß Lübbenau. Zur Gewährleistung der dauerhaften Stand- bzw. Grundbruchsicherheit der Innenkippe des ehemaligen Braunkohletagebaus Seese-Ost erfolgen seit 2014 abschnittsweise Stabilisierungsarbeiten in mehreren Gefährdungsbereichen mittels schonender Sprengverdichtung (SSPV). Diese Stabilisierungsarbeiten werden im Jahr 2024 auf der Innenkippe im Bereich des Kahnsdorfer Sees fortgeführt und beginnen voraussichtlich im Juli 2024.
Hierbei handelt es sich hauptsächlich um forstwirtschaftliche und landwirtschaftliche Flächen mit einer Größe von ca. 110 Hektar. Die vorbereitenden Arbeiten wurden bereits aufgenommen. Das Arbeitsfeld befindet sich im geotechnischen Sperrbereich und demzufolge im Betretungsverbot.

Die genauen Sprengzeiten werden in Groß Lübbenau öffentlich bekannt gemacht.

Hintergrund: Der Tagebau Seese-Ost förderte von 1983 bis 1996 rund 55 Mio. Tonnen Braunkohle. Etwa 297 Mio. Kubikmeter Abraum wurden bewegt. Er versorgte mit dem benachbarten Tagebau Schlabendorf-Süd die Kraftwerke Lübbenau und Vetschau.
Das Verfahren der Schonenden Sprengverdichtung (SSPV) wird bei hohen bzw. endgültigen Grundwasserständen in sensiblen Kippenbereichen angewendet und erreicht eine Tiefe von bis zu 30 Metern. Mit einem leichten Bohrgerät werden Sprenglöcher vertikal bzw. bis 30 Grad geneigt in den Kippenboden gebohrt. In diese werden Sprengladungen einge-bracht. Durch die unterirdische Sprengung entsteht ein Verdichtungseffekt, durch den sich der Boden im Sprengbereich absenkt. Die entstandenen Sprengmulden werden dann in der Regel mit Erdboden aufgefüllt.

Beispiel für Schonende Sprengverdichtung


LMBV und LTV schließen Kooperation zum Bau eines Regulierungsbauwerkes zwischen Zwenkauer und Cospudener See

Leipzig. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) und die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV) haben eine Kooperationsvereinbarung zur Errichtung eines wasserwirtschaftlich-technischen Regulierungsbauwerkes zwischen dem Zwenkauer See und dem Cospudener See geschlossen.

Im 1. Quartal 2023 wurde die Entscheidung getroffen, das so genannte Schnittstellenprojekt „Harthkanal“ als gewässertouristische Verbindung zwischen dem Zwenkauer See und dem Cospudener See insbesondere aufgrund der Kostenentwicklung nicht weiter fortzuführen und damit aufzulösen.

Als Aufgaben der Braunkohlesanierung in Projektträgerschaft der LMBV bestehen die Maßnahmen der Vorflutanbindung, Überschusswasserableitung und Gewässergütesteuerung am Zwenkauer und Cospudener See sowie des Hochwasserschutzes am Zwenkauer See fort. Dem Freistaat Sachsen obliegt der Hochwasserschutz insbesondere bei Anlagen mit überörtlicher Bedeutung. Er wird absehbar nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen der LMBV die errichteten Bauwerke für den Hochwasserschutz übernehmen und betreiben.

Es ist somit zweckmäßig, dass die LTV sich mit ihrem Erfahrungsschatz in diesem Einzelfall der Braunkohlesanierung in die Realisierung der notwendigen baulichen Anlagen unter wasserwirtschaftlichen sowie Hochwasserschutzaspekten einbringt. Die Planung soll eine partielle Trassenfreihaltung zur späteren Umsetzung möglicher wassertouristischer Maßnahmen berücksichtigen. Zunächst soll eine technische Vorzugsvariante des künftigen Regulierungsbauwerkes und daraus aufbauend die notwendigen Genehmigungsunterlagen erarbeitet werden.